Frau mit Milchshake

 

Milchshakes – seit 100 Jahren heiß geliebt und eiskalt getrunken

Milchshakes mögen alle. Anders ist ihr Siegeszug um die Welt zumindest kaum zu erklären. Die bunten Kreationen mit Vanille, Schokolade und vielen anderen Zutaten begeistern Jung und Alt schon seit fast 100 Jahren. Wir möchten an die ganz besondere amerikanische Milchshake-Kultur erinnern und Sie zu neuen Milchshake-Rezepten inspirieren.

Die Heimat des Milchshakes – wie alles begann

Der Siegeszug des Milchshakes ist eng an die Geburtsstunde des Standmixers im Jahr 1922 gebunden. Fantasievolle Getränke mit Milch gab es auch schon vorher, meist mit einem kräftigen Schuss Alkohol vermischt. Die neuen Möglichkeiten der Zubereitung auf Knopfdruck regten jedoch offenbar die Fantasie von Ivar „Pop” Coulson aus Chicago an. Er mixte Milch, Schokolade, Malz und Eis und gilt damit als Erfinder des Milchshakes. Der Rest ist Geschichte. Denn in den 1930er Jahren entwickelte sich der Milchshake weit über die Grenzen der USA hinaus zum beliebten Sommergetränk. In ihrem Heimatland USA haben der Schoko-Milchshake und der Vanille-Milchshake bis heute sogar nationale Ehrentage!

Der Milchshake – viel mehr als nur ein Getränk

Schon bald wurde der Milchshake zum Herzstück einer ganz eigenen Kultur. In Milchbars trafen sich Jugendliche, um die kühle Köstlichkeit zu genießen und endlich unter sich zu sein. Der Grund: Es wurde kein Alkohol ausgeschenkt, sodass auch Minderjährige Zutritt hatten. Die farbenfrohe Einrichtung im Diner-Stil stellte dabei den perfekten Rahmen für ein erstes zaghaftes Date: In Milchbars ging nichts ohne Barhocker aus glänzendem Chrom und die obligatorische Jukebox. Bei Rock n‘Roll schmeckten die Bananen-Milchshakes gleich noch besser.

Mit den ersten Milchbars hierzulande kam dieses amerikanische Lebensgefühl auch in Deutschland an. Ganz gleich ob Erdbeere, Vanille oder Schoko – Milchshakes waren der Inbegriff von Coolness und Style. In den 1960er Jahren wurden Milchbars zunehmend von Eisdielen verdrängt. Das besondere Flair von Milchshakes aber ist geblieben.

Frappé oder Milchshake – gibt es einen Unterschied?

Heute wird der Begriff „Frappé” manchmal synonym für einen „Milchshake” verwendet. Vor allem in der Schweiz ist das Wort gebräuchlich. Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet „geschlagen/geschüttelt” – er ist also mit dem englischen ”shake” verwandt. Hierzulande kennt man das Wort vor allem in Verbindung mit einem erfrischend kühlen Kaffeegetränk. Tatsächlich sind die verschiedenen Rezepturen beim Milchshake und Frappé nicht ganz trennscharf. Ob für den Extra-Frischekick etwa Speiseeis oder Eiswürfel zum Einsatz kommen, hängt ganz vom eigenen Belieben ab. Nur in New England im Nordosten der USA wird der Milchshake traditionell ohne Speiseeis – also nur mit Eiswürfeln - serviert. Im Rest der Welt wird oftmals sowohl für den Frappé als auch für den Milchshake Speiseeis verwendet. Köstlich sind in jedem Fall beide Mixgetränke.

Milchshakes selber machen: so zaubern Sie leckere Rezepte zuhause

Lieben Sie Vanille-Milchshakes? Oder sind Sie eher der Erdbeer-Typ? Welche Sorte Sie auch immer bevorzugen – es ist gar nicht schwer, leckere Milchshakes selber zu machen. Die Grundlage der Milchshake-Rezepte (mit Eis) ist immer gleich:

Zutaten pro Person:

  • ca. 250 ml Weihenstephan Haltbare Milch 3,5 % Fett
  • 2 Kugeln Speiseeis Ihrer Lieblingssorte
  • Früchte oder eine andere Geschmackskomponente z.B. Kaffee
  • Schokolade oder etwas Vanillezucker, falls Sie die Basis ergänzen möchten

Geben Sie die Zutaten zusammen in einen Standmixer und mixen Sie alles kräftig durch, bis ein feiner Schaum entsteht. Erdbeer-Milchshakes oder andere Fruchtshakes mit einer schönen Farbe kommen in einem durchsichtigen und hohen Glas am besten zur Geltung. In jedem Fall gilt: Genießen Sie Ihren Lieblingsshake sofort. So ist er garantiert eisgekühlt und die homogene Mischung bleibt erhalten.

Übrigens müssen Sie auf den typischen Strohhalm im cremigen Shake auch mit Rücksicht auf die Umwelt nicht verzichten. Es gibt inzwischen viele tolle und nachhaltige Varianten aus Papier, Bambus, Glas, Edelstahl oder gar Nudeln.

Freakshakes – total verrückte Milchshake-Kreationen aus Australien

Wenn Sie schon viele Milchshake-Rezepte ausprobiert haben, sind Sie wahrscheinlich bereit für einen echten Freakshake. Dabei können Sie Ihrem Shake nach Herzenslust alles hinzufügen, was Ihnen einfällt: Cookies, Popcorn, Sahne, Zucker-Toppings, Nüsse, Donuts – Ihrer Phantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Je bunter, desto besser! Der lustige Freakshake-Trend kommt aus Australien. Dort türmen Eisverkäufer bereits seit geraumer Zeit allerlei farbenprächtige Candys und Marshmallows auf die Milchdrinks. Nichts ist dabei unmöglich. Haben Sie zum Beispiel schon mal einen Milchshake mit einem Topping aus Erdnussbutter und Salzbrezeln probiert? Freakshakes sind etwas für echte Freestyle-Fans und auf jeder Feier ein tolles Gesprächsthema.

Lust auf Milchshakes? Mixen Sie sich einen!

Am besten, Sie probieren gleich mal eine neue Milchshake-Kreation aus. Wie wär’s mit einem erfrischenden Erdbeer-Milchshake mit Zitronensorbet? Wer es etwas anders mag, wählt einfach ein Milchshake-Rezept ohne Eis. Oder versuchen Sie doch mal einen Milchshake mit Buttermilch und etwas Zitrone! Eine weitere köstliche Variante lässt sich mit Joghurt und Blaubeeren zubereiten, wie in unserem Meerjungfrauen Shake.

Nicole Kormann
Nicole Kormann ist seit 2013 die Schnittstelle zwischen der Molkerei Weihenstephan und der Öffentlichkeit. Als PR & Content Managerin ist Kommunikation ihr tägliches Brot. Ob neue Produktkreationen, Verpackungsinnovationen oder Verbraucheraktionen, sie versteht es, jeder News das Sahnehäubchen aufzusetzen. Aber sie kennt nicht nur das 1x1 der Milch in- und auswendig. Auch in ihrer Freizeit ist sie ein echter Foodie und stellt sogar ihren eigenen Honig her. Im Weihenstephan Blog schreibt sie über die neuesten Foodtrends und Lifestyle-Themen.
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