Milchwissen

Folge 4: Modernste Technik für höchsten Buttergenuss

Butter: Sie ist ein universaler Küchenhelfer und beliebter Geschmacksträger. Als besonders fein im Geschmack und von bester Qualität gilt die Deutsche Markenbutter, wie sie die Molkerei Weihenstephan seit über 50 Jahren am Stammsitz in Freising produziert. Heute verlassen täglich ca. 115.000 250-Gramm-Packungen Butter den bayerischen Molkereibetrieb. Das Besondere an der Weihenstephan Butter: Sie schmeckt vollmundig frisch und eignet sich aufgrund ihrer hervorragenden Streichfähigkeit sowohl fürs Backen und Kochen als auch als Aufstrich aufs Brot. 

Besonders frisch und streichfähig dank spezieller Rahmreifung

Es ist die Liebe zum Detail, die die Weihenstephan Butter so einzigartig macht. So verwenden die Experten der Traditionsmolkerei zur Herstellung der mildgesäuerten Butter ausschließlich frischen Rahm – für ein Stück Butter (250 Gramm) ca. 530 Gramm Rahm aus fünf Litern Rohmilch mit einem Fettgehalt von mindestens 38 bis 42 Prozent. In einem speziellen Rahmreifungsverfahren („Kalt-Warm-Kalt-Verfahren“) wird über neu eingeführte und besonders energieeffiziente Umlagerungsstrecken aus Rahm streichfähige Butter. Der Rahm wird dabei etwa 12 Stunden bei ca. 6 Grad Celsius und anschließend ca. 6 Stunden bei 16 bis 18 Grad Celsius gelagert. Zuletzt wird der Rahm wieder heruntergekühlt und für mindestens 12 Stunden bei 6 Grad Celsius gelagert. 

Wie die Butter hergestellt wird, erfahren Sie unten.

Anika Zervas, Brand Managerin bei der Molkerei Weihenstephan 

"Mit Butter kann man in der Küche fast alles machen. Sie sollte beim Braten nur nicht zu stark erhitzt werden, da die Butter bis zu 16 Prozent Wasser sowie Trockenstoffe enthält und stark spritzen oder sogar verbrennen kann."


Streichfähige Butter mit besonders frischem Geschmack dank spezieller Rahmreifung

Beim "Kalt-Warm-Kalt-Verfahren" wird der Rahm zuerst bei ca. 6° Celsius, anschließend bei 16 bis 18° Celsius und zuletzt wieder bei ca. 6° Celsius gelagert. 

Buttermilch 

Bei der Herstellung von einem 250 Gramm Stück Butter entstehen 290 Gramm Buttermilch.

Buttern

Der Rahm wird so lang geschlagen, bis sich die enthaltenen Fettkügelchen zu Butterkügelchen formen und von der Buttermilch trennen. 

Butterkulturen

Um mildgesäuerte Butter herzustellen, werden die Kulturen erst nach der Butterung hinzugegeben.

Kneten

Die Butterkörner werden zu einer geschmeidigen Masse geknetet.

Abpacken/ Kühllager

Die Buttermasse wird geformt und erhält das Weihenstephan Qualitätssiegel als Prägung. Anschließend wird die Butter abgepackt.



Diese Elemente beeinflussen den Geschmack von Butter

  • Frische des Rahms
  • Hygienische Produktionsbedingungen
  • Säuerungskulturen
  • Lagerungszeit und -temperatur
  • Sauerstoff

Nur bei der Herstellung von mildgesäuerter Butter und Süßrahmbutter kann die entstehende Buttermilch zu Produkten wie der Weihenstephan Buttermilch mit Butterflocken weiterverarbeitet werden.

Süßrahmbutter enthält keine Säuerungskulturen. Für Sauerrahmbutter werden die Kulturen direkt zum Rahm gegeben.


Folge 1: Die Superhelden der Joghurtherstellung

Lactobacillus acidophilus, Streptokokkus thermophilus und Bifidobakterien: Hinter diesen Zungenbrechern verbergen sich verschiedene Milchsäurebakterien. Zwar sind sie mit einer Größe von ca. 1 bis 10 μm zehnmal kleiner als die Dicke eines Blatt Papiers (ca. 100 μm) – in großer Zahl können sie jedoch binnen weniger Stunden aus flüssiger Milch cremigen Joghurt zaubern.

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Folge 2: Das Geheimnis des perfekten Milchschaums

Er ist cremig, feinporig und schmeckt vollmundig nach Milch: der perfekte Milchschaum. Ob der Wachmacher-Cappuccino am Morgen oder der Latte macchiato als Begleiter zur nachmittäglichen Kuchentafel – die italienischen Kaffee-Spezialitäten sehen mit der ikonischen Schaumkrone nicht nur köstlich aus, sondern schmecken auch noch außergewöhnlich gut.

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Folge 3: Jeder mag sein Frühstück anders – 6 kreative Ideen für jeden Typ

Jeder hat morgens andere Vorlieben und Gewohnheiten. Der Eine steht gerne früh auf und fängt seinen Tag mit einer Sporteinheit an, der Andere hingegen schläft lieber etwas länger. Dass jeder Mensch deshalb auch beim Frühstück unterschiedliche Bedürfnisse hat, weiß Ernährungswissenschaftlerin Doris Krumbiegel. 

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Weihenstephan Milchatlas: H-Milch ist Deutschlands klare Nummer 1

Deutschland einig Milchland: Von Schleswig-Holstein bis nach Bayern, von Nordrhein-Westfahlen bis nach Sachsen – ihr Milchgeschmack eint die Deutschen. Beliebteste Variante: konventionelle Haltbare Milch. Hiervon konsumiert der Großteil mindestens 1 Liter pro Woche. Auch über die Art der Verwendung herrscht bei den Deutschen Einigkeit: Am liebsten trinken sie ihre Milch als Mischgetränk in Form von Kaffee oder Kakao. Das zeigt eine aktuelle Befragung von rund 2.000 Deutschen durch das Marktforschungsinstitut YouGov für die Molkerei Weihenstephan.

Deutschland, dein Milchkonsum
Die H-Milch macht’s – das zeigt der Milchatlas der Molkerei Weihenstephan deutlich. Konventionelle H-Milch ist mit Abstand die beliebteste Variante. Absoluter Spitzenreiter unter den Bundesländern: Sachsen-Anhalt. Hier greifen ganze 67 Prozent zur haltbaren Milch. Auf Platz 2 und 3: konventionelle Frischmilch und Bio-Frischmilch.

Milch am liebsten gemischt
Einig sind sich die Deutschen aber nicht nur über ihren Favoriten, sondern auch über die Art der Verwendung: Rund 70 Prozent genießen ihre Milch am liebsten in Verbindung mit Kaffee & Co. Insbesondere in Hamburg ist man offenbar großer Fan davon: Ganze 86 Prozent trinken ihre Milch hier als Cappuccino, Latte macchiato oder veredelt mit feiner Schokolade.

Geschmack ist wichtig
Ob H-Milch oder Frischmilch, in puncto Geschmack sind sich die Deutschen ebenfalls einig: Rund 90 Prozent der Milchkonsumenten in Deutschland ist der Geschmack wichtig bis sehr wichtig. Damit ist er für sie das wichtigste Kriterium beim Milchkauf.

Und alles ohne Fett?
Nicht wirklich: Zwar trinken die Deutschen genauso gerne Fettarme Milch (1,5 – 1,8 Prozent Fett) wie Vollmilch (3,5 – 4,4 Prozent Fett) – sie erfreuen sich gleicher Beliebtheit – Magermilch mit maximal 0,5 Prozent Fett hingegen mögen sie nicht. Sie bleibt in der Befragung weit abgeschlagen hinter den anderen Fettstufen zurück. „Milch mit höherem Fettgehalt wie unsere Haltbare Milch 3,5 % Fett ist besonders vollmundig und universal einsetzbar. Sie bringt beispielsweise die Geschmacksnoten von feinen Cerealien perfekt zur Geltung“, erklärt Dr. Christopher Guyot, Produktentwickler bei der Molkerei Weihenstephan. „Unsere Haltbare Milch 1,5 % Fett ist dagegen perfekt für Milchmischgetränke wie Kaffee, denn aus ihr lässt sich hervorragend fluffiger Milchschaum machen“, ergänzt Guyot. 

Weihenstephan macht das Beste aus der Milch
Das Markencredo des Traditionsunternehmens „Wir machen uns mehr aus Milch“ zeigt sich in der besonders schonenden Verarbeitung der Milchprodukte. Dank des speziellen Erhitzungsverfahrens, mit dem die Milch sehr schonend verarbeitet wird, bleiben der volle Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe besonders lange erhalten.