Butter in Scheiben

Alles über Butter: Herstellung und Sorten im Überblick 

Ob zerlassene Butter für Fisch und Fleisch, braune Butter auf Blumenkohl, Butterplätzchen oder Butterbrot – das goldgelbe, streichzarte Milchprodukt ist intensiv im Geschmack und vielfältig einsetzbar. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Sorten, Geschichte und Butterherstellung.

Herkunft der Butter: eine jahrhundertealte Tradition

Von “Lass dir nicht die Butter vom Brot nehmen” bis “Butter bei die Fische” – die Butter ist fest in unserer Sprache und Kultur verankert. Und das bereits seit Tausenden von Jahren. Die genaue Herkunft der Butter ist ungewiss, sie wurde wohl aber schon in der Antike zu medizinischen Zwecken genutzt (für Speisen griffen die Griechen und Römer zum Olivenöl, das in der Region weit verbreitet war).

Im Mittelalter florierte der weltweite Handel mit Butter, je nach Region kamen unterschiedliche Verfahren zur Aufrahmung zum Einsatz. Mit der Erfindung der Zentrifuge um 1880 und der industriellen Revolution wurde die Herstellung von Butter zunehmend standardisiert. Doch wie genau wird Butter hergestellt?

So verläuft die Butterherstellung

Wer Sahne gerne selbst aufschlägt, weiß um einen guten Rat: Nicht zu lange schlagen, sonst wird sie Butter! Beim sogenannten Buttern wird Rahm so lange geschlagen, bis sich die Fettkügelchen in ihre Bestandteile auflösen und zusammen eine feste Masse, die Butterkügelchen, bilden. Als Nebenprodukt entsteht eine fettarme Flüssigkeit: die Buttermilch. Durch die industrielle Nutzung der Zentrifugalkraft konnte das Verfahren extrem vereinfacht werden – nur mit dem Handmixer bewaffnet wäre die industrielle Butterherstellung wohl kaum denkbar.

Für die Weihenstephan Butter nutzen wir ausschließlich frischen Rahm aus Rohmilch mit einem Fettgehalt von 38 bis 42 Prozent. Bevor der Rahm weiterverarbeitet wird, reift er insgesamt 30 Stunden in einem speziell entwickelten Kalt-Warm-Kalt-Verfahren. Dabei wird der Rahm zunächst bei ungefähr 6 Grad, dann bei 16 bis 18 Grad und zum Schluss wieder bei 6 Grad Celsius gelagert. Durch diesen Reifungsprozess wird die Weihenstephan Butter besonders streichfähig. Dann geht es ans Buttern und anschließend ans Kneten der Butterkügelchen, bis die uns bekannte Butter entsteht. Mehr über die Herstellung der Weihenstephan Butter erfahren Sie in Folge 4 unserer Milchwissen-Themenreihe.

 

Frisch hergestellte Butter sicher verpackt

Und jetzt ist die Weihenstephan Butter sogar noch besser verpackt, denn wir haben eine innovative Verpackung mit Schutzversiegelung entwickelt. Dank ihr ist die Butter bis zum ersten Öffnen deutlich besser geschützt als in herkömmlichen Butterverpackungen und behält so ihren unverwechselbaren reinen Geschmack. Außerdem sorgen praktische Komfort-Laschen für schnelles und einfaches Öffnen – ganz ohne fettige Finger!

Buttersorten: Von Sauer- bis Süßrahmbutter

Butter ist nicht gleich Butter: Abhängig vom Herstellungsverfahren gibt es auch mehrere Buttersorten, die sich durch einen unterschiedlichen Geschmack auszeichnen. Die in Deutschland beliebteste Buttersorte ist mildgesäuerte Butter. Während des Knetprozesses werden Milchsäurekulturen hinzugegeben, die für den leicht säuerlichen Geschmack sorgen. Pur auf Vollkornbrot schmeckt mildgesäuerte Butter besonders lecker, ihr ausgewogener Geschmack macht sie aber auch zur Allzweckwaffe beim Kochen und Braten..

Bei der Sauerrahmbutter werden die Säuerungskulturen schon vor dem Buttern eingeimpft, der Geschmack ist entsprechend säuerlicher und aromatischer. Sauerrahmbutter harmoniert sehr gut mit herzhaften Gerichten wie Steak oder Eintopf.

Süßrahmbutter wird nicht gesäuert, ihr milder Geschmack macht sie zur idealen Zutat für süßes Gebäck oder zum Braten von Pfannkuchen. Natürlich schmeckt sie auch in Suppen oder auf Brot – zum Beispiel mit einer Prise Kräutersalz.

 

Aus Butter lassen sich leckere Aufstriche wie zum Beispiel der Rote-Bete-Aufstrich zubereiten

Mischstreichfett: Gesalzen und ungesalzen – aber immer streichzart

Den Weihenstephan Buttergeschmack gibt es auch herrlich streichfähig – direkt aus dem Kühlschrank. Die Streichzarte gesalzen von Weihenstephan eignet sich perfekt um Kräuter unterzumischen und schmeckt hervorragend zu herzhaften Speisen. Die Streichzarte wird aus Butter hergestellt, gemischt mit Rapsöl, Wasser und Salz. Das macht sie besonders streichfähig, ohne auf den einzigartigen Geschmack der Butter verzichten zu müssen – ein guter Grund, sie gleich zu probieren!

 

Mit unserer Streichzarten und einem frischen Brot kann der Tag beginnen

Alles in Butter: Rezeptideen und vieles mehr

Ob beim Kochen, Backen, Grillen oder zur Brotzeit – Butter ist ein wahrer Alleskönner und verleiht jedem Gericht eine ganz besondere Note. Natürlich darf sie auch beim Frühstück nicht fehlen! Von Avocado French Toast bis Buttermilch-PfannkuchenDie leckersten Frühstücksideen haben wir hier für Sie zusammengefasst.